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Sommerurlaub 2018 - Albatrosse treffen sich in Greifenburg und Kössen
Am 06.08. bin ich mit meinem Bulli nach Greifenburg aufgebrochen. Da es schon ein gutes Stück zu fahren war, sollte es sich lohnen.

Gleich am nächsten Morgen, beim Frühstück mit Blick auf den Flugschulstartplatz, wo schon eifrig geflogen wurde, stieg die Lust auf den ersten Flug. Um 10 Uhr ging es dann mit den Bus an den Startplatz. Zum Glück war Claudia schon früher da. So konnte sie mir wertvolle Tipps über das Fluggebiet geben. Der erste Flug war zwar nur ein verlängerter Abgleiter, mehr hatte ich auch für den ersten Flug mit meinem neuen Schirm in den Bergen nicht vor.

Mittags war ich dann am benachbarten Badesee. So lief es dann viele Tage. Ausschlafen, Frühstück, Fliegen, baden. Leider waren nachmittags meistens Gewitter vorhergesagt, so das ich mich nicht groß auf Strecke zu gehen traute. Ein Tag war schlechtes Wetter angesagt. Ich nutze ihn für eine 80km Radtour nach Spital.

Aber alles im allen, eine Tolle Erfahrung. Alles sehr relaxed, vom Campingplatz, über Startplatz bis hin zum Badesee.

Da am 15.08. wieder Regen vorhergesagt war, nutzte ich das um einen Tag vorher als geplant nach Kössen zu fahren, wo Stefan schon seit ein paar Tagen war.
Er erzählte mir gleich stolz, dass er es nach vier Jahren des Versuchens das erste mal geschafft hat, zum Wilden Kaiser und zurück zu fliegen!

Am nächsten Tag bin ich dann mit Stefan per Seilbahn auf den Berg. Aber aufgrund der dichten Wolken langte es nur für einen Abgleiter. Johannes hatte da mehr Glück. Er kam am Nachmittag an, ist direkt zum Startplatz und hat noch einen schönen Abendflug von fast einer Stunde machen können. Abends kam Joachim an, ein Bekannter von Stefan, der nach Jahrelanger Gleitschirm-Abstinenz wieder Fliegerblut geleckt hat.

Morgens ging es dann wieder auf den Berg, wo auch Marek zu uns stieß. Wir konnten wunderbar aufdrehen. Stefan flog Richtung Wilder Kaiser, ich bin mit Marek unter einer Wolke aufgedreht. Eigentlich wollte ich Marek folgen und mit ihm auf Strecke gehen, habe ihn aber aus den Augen verloren, was aber im Nachhinein gar nicht so schlimm war, denn Marek musste in einen Tal landen, hat aber zum Glück gleich einen freundlichen Autofahrer gefunden, der ihn mitnahm. Ich bin dann über Kössen Richtung Chiemsee, habe aber trotz vielversprechender Wolken keinen Anschluss gefunden. Daher bin ich dann zum Landeplatz Fliegertreff geflogen, wo schon Johannes nach einem schönen Flug wartete. Gestärkt mit einer Bratwurst gings dann wieder hoch, zu einen schönen Abendabgleiter. Auch Marek war zurück. Als Johannes und ich mit der Bahn hochgefahren sind hat er uns überflogen und meinte über Funk er wartet auf uns. Wir dachten eigentlich er wollte an der Fliegerbar warten. So machten wir uns in aller Ruhe fertig, und stellten verwundert fest, dass Marek noch flog. Erst nach unserer Landung beendete auch er seinen zwei Stunden Flug und gesellte sich am Landeplatz zu uns. Abends gabs dann das wohlverdiente Landebier, bzw. die Landebuttermilch.

Auch am Samstag war es toll. Wir haben uns gemeinsam auf den anstrengenden Weg zum oberen Startplatz gemacht. Stefan ging als erster raus und wieder auf Strecke, gefolgt von mir und dann Marek. Johannes und Joachim hatten leider das Pech, das der Wind keinen Start mehr zuließ, aber sie konnten dann etwas tiefer starten. Am Nachmittag hatten Johannes und ich einen wunderbaren Abendflug in schönster Rentnerthermik von einer Stunde.

Sonntags hies es leider für Johannes, Stefan und mich zusammenpacken und die Heimreise antreten, während Marek noch Fliegen ging und auch Joachim noch blieb. Alles in allem war es eine wunderbare Zeit in zwei schönen Fluggebieten, mit super Gesellschaft, tollen Flügen und viel Spaß!

Matthias Monjau

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